Landleben im Herbst

Und noch ein Geständnis: Wenn es was umsonst für meine Küche gibt, schrei ich nicht NEIN. Da meine Obstbäumchen sich ja noch weitgehend im Kleinkindstadium befinden, war ich, als mir ein Freund von der milden Gabe eines Kollegen erzählte, der einen großen Karton mit Falläpfeln im Büro abgestellt hatte, begeistert. Die milde Gabe stand dort jetzt seit Tagen unberührt von den anderen Kollegen, also habe ich dem Obst bereitwillig Asyl angeboten.

Da die guten schon etwas angeschlagen waren, mussten sie schnell verarbeitet werden. Also sind #spinoza_der_hund , mein Goldendoodle & Beikoch, der sich mit Vorliebe in Naturalien bezahlen lässt, und ich mit dem Karton, 2 Schüsseln, dem altmodischen, schon leicht rostigen Schäler & meinem Mac, der für die kulturelle Unterstützung sorgte, der Verfilmung von Northangerabby aus der arte Mediathek, auf mein Lesesofa gezogen, um die Großproduktion von home-made Apfelmus zu starten.

Jetzt weiß ich übrigens, dass man in der Küche nicht nur Spülhände fürchten muss, sondern dass Apfelschälen auch ein Hindernis für gepflegte Finger ist.

Spinoza und ich hatten aber trotzdem Spaß 🙂 Gefühlt Stunden später hatte ich fertig geschält & geschnippelt und das an den Herd delegierte vor sich Hinkochen konnte beginnen. Diesmal sind die Mengenangaben wirklich nur Vorschläge. Da meine Äpfel relativ klein, viele braunen Stellen & Wurmlöcher hatte, war die Ausbeute nach dem Bearbeiten nicht nicht sonderlich groß.

 

recipe for 1 große Schüssel

  • säuerliche Äpfel, geschält, entkernt, in etwa gleich große Stücke geschnitten
  • brauner Zucker nach Geschmack
  • 2 Zimtstangen
  • 2 große Schuss Calvados
  • Wasser zum

 

how to do

  • die Äpfelstücke mit dem Wasser in einen Topf geben und bei hoher Temperatur zerfallen lassen, bei Bedarf Wasser nachfüllen, damit nichts anbrennt
  • die Temperatur verringern
  • zu den zerfallen Äpfeln den Zucker, die Zimtstangen, & den Calvados geben & köcheln lassen, nicht mehr kochen!
  • sollte das Ergebnis noch zu grob sein, ist es möglich mit einem Kartoffelstampfer oder sogar dem Pürierstab die gewünschte Konsistenz herzustellen

 

smell, taste & go for the show…

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